Die Darmflora besteht aus unzähligen Bakterien, deren Stoffwechselprodukte den Darmschleimhäuten als Nährstoffe dienen. Zudem bekämpfen die Darmbakterien Krankheitskeime. Somit aktiviert die Darmflora das Immunsystem und hält uns gesund. Stress, Medikamente und Umweltgifte schädigen jedoch die Darmflora und schwächen somit unsere Infektabwehr. Die Folge: Zunehmende Infektanfälligkeit. Anhand einer Stuhlprobe lässt sich Ihre Darmflora genau analysieren. Die Labor-Ergebnisse helfen Ihnen, geeignete Maßnahmen zur Stabilisierung Ihrer Darmflora zu ergreifen und somit Ihre Gesundheit zu erhalten.
gesamten Text einblendenNähere Informationen über die verschiedenen Arten des Drucks im Oberbauch und ihre möglichen Ursachen.
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Eine im Gleichgewicht befindliche Darmflora ist für die Gesundheit des Menschen von erheblicher Bedeutung.
Die Darmflora weist eine Keimzahl von 1014 (100 000 000 000 000 - hundert Billionen) auf und repräsentiert die höchste Zelldichte, die je für ein Ökosystem beschrieben wurde. Sie enthält hundertmal mehr Gene als das menschliche Erbgut. Die Darmflora ist untrennbar und symbiotisch mit den Darmstrukturen und –funktionen verzahnt.
Eine von der Norm abweichende Darmflora ist je nach Schwere der Fehlbesiedlung nicht mehr oder nur noch begrenzt im Stande, ihre Aufgaben zu erfüllen. Menschen mit einem Reizdarmsyndrom vom durchfallgeprägten Typ zeigen oftmals eine geringere Zahl an Laktobazillen und Bifidobakterien als Gesunde. Zusätzlich zeigt ein hoher Anteil der Betroffenen eine erhöhte Bakteriendichte im Bereich des Dünndarms mit unerwünschten Keimen wie Clostridien auf.
Die gesunde Darmflora bildet eine wesentliche Voraussetzung für einen gesunden Darm! Die Bakterien im Darm unterstützen nicht nur die Verdauung, sondern gewährleisten außerdem in erheblichem Maße die Nährstoffversorgung der Darmschleimhaut und haben lebenswichtige Aufgaben bei der Immunabwehr.
Herr Martin zeigt Ihnen in diesem Vortrag wie Reizdarm diagnostiziert werden kann und welche therapeutischen Möglichkeiten bestehen.
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