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	<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 06:56:47 +0000</pubDate>
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		<title>Aufpolstern per Spritze: Mit Dermalfillern gegen tiefe Falten</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 11:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hessel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Anti-Aging-Profil (Frau)]]></category>

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		<category><![CDATA[Fettabsaugung und Körperstraffung]]></category>

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		<category><![CDATA[Handverjüngung]]></category>

		<category><![CDATA[Ästhetische Dermatologie]]></category>

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		<category><![CDATA[Falten]]></category>

		<category><![CDATA[Hyaluronsäure]]></category>

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		<description><![CDATA[München/Berlin (dapd). «Dermalfiller kommen immer dann zum Einsatz, wenn ein Volumenverlust behandelt werden muss, etwa weil die Wangen eingefallen sind, oder wenn tiefe Falten gehoben werden sollen», erklärt Tatjana Pavicic, Dermatologin und Expertin für Ästhetische Dermatologie an der Universität in [&#8230;]<br /><a href="http://www.medivere.de/blog/aufpolstern-per-spritze-mit-dermalfillern-gegen-tiefe-falten">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>München/Berlin (dapd). «Dermalfiller kommen immer dann zum Einsatz, wenn ein Volumenverlust behandelt werden muss, etwa weil die Wangen eingefallen sind, oder wenn tiefe Falten gehoben werden sollen», erklärt Tatjana Pavicic, Dermatologin und Expertin für Ästhetische Dermatologie an der Universität in München. Dabei gibt es große Unterschiede bei der Sicherheit und Wirksamkeit der verwendeten Materialien, die unter die Falten gespritzt werden.</p>
<p>Von permanenten Dermalfillern rät Pavicic ab: «Die meisten schweren unerwünschten Nebenwirkungen gehen auf die permanenten Dermalfiller zurück.» Weltweit am häufigsten werden deshalb resorbierbare Dermalfiller eingesetzt, die sich mit der Zeit im Körper wieder abbauen, wie beispielsweise die Hyaluronsäure, die auch natürlich im Bindegewebe vorkommt. «Hyaluronsäure-Füller ist aber nicht gleich Hyaluronsäure-Füller», betont Pavicic. Etwa 200 verschiedene Produkte seien auf dem Markt, die sich stark unterschieden.</p>
<p>Professor Berthold Rzany von der Charité in Berlin hält von der Vielzahl der Dermalfiller gerade einmal zehn für gut in klinischen Studien untersucht und aufgrund der Ergebnisse für empfehlenswert. Darunter seien acht <a href="http://www.demenagement-express.fr" style="text-decoration: none; color: #5A5A5A;">express</a> Produkte, die zu den Hyaluronsäure-Füllern zählten, sagt der Dermatologe und Experte für klinische Studien und deren Bewertung. «Der Vorteil der Hyaluronsäure-Füller ist, dass sich der Füllstoff mit dem Enzym Hyaluronidase auch wieder auflösen lässt», sagt Rzany. Dadurch kann das kosmetische Ergebnis auch nachträglich noch korrigiert werden.</p>
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		<title>Patientenverfügung vor allem für junge Menschen sinnvoll</title>
		<link>http://www.medivere.de/blog/patientenverfugung-vor-allem-fur-junge-menschen-sinnvoll</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 09:37:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hessel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Patientenverfügung]]></category>

		<category><![CDATA[Unfall]]></category>

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		<description><![CDATA[München (dapd). Eine Patientenverfügung ist für jeden ratsam. Besonders sinnvoll ist sie aber gerade für «junge, quietschfidele Menschen», wie der Münchner Rechtsanwalt Wolfgang Putz sagt. Denn während Menschen, die eine ernste Krankheit oder Altersbeschwerden entwickeln, oft genug Möglichkeiten hätten, ihre [&#8230;]<br /><a href="http://www.medivere.de/blog/patientenverfugung-vor-allem-fur-junge-menschen-sinnvoll">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>München (dapd). Eine Patientenverfügung ist für jeden ratsam. Besonders sinnvoll ist sie aber gerade für «junge, quietschfidele Menschen», wie der Münchner Rechtsanwalt Wolfgang Putz sagt. Denn während Menschen, die eine ernste Krankheit oder Altersbeschwerden entwickeln, oft genug Möglichkeiten hätten, ihre Behandlungswünsche mit Ärzten und Angehörigen zu besprechen, verwendeten gesunde Menschen häufig keine Zeit auf solche Gedanken. Geraten sie dann etwa in Folge eines Unfalls in eine Situation, in der sie sich nicht mehr selbst äußern können, seien Angehörige oft ratlos, wie sie entscheiden sollen. Hätte der Verletzte die lebensverlängernde Maßnahme gewollt?</p>
<p>Putz, der auch Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Münchner Universität LMU ist, rät, in der Patientenverfügung keine Krankheiten, sondern konkrete Symptome und Situationen zu schildern. Dazu gehörten Situationen wie: «Wenn ich nicht mehr in der Lage bin, auf natürlichem Wege Nahrung zu mir zu nehmen, ». «Sehr gute Vorlagen» bietet seiner Ansicht nach der Ratgeber des bayerischen Justizministeriums. Er kann kostenlos heruntergeladen werden unter:<br />
<a href="http://www.verwaltungsportal.bayern.de/Broschueren-bestellen-.196-1067740.19281 50/index.htm">verwaltungsportal.bayern.de/Broschueren-bestellen-.196-1067740.1928150/index.htm</a>.</p>
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		<title>Veränderte Ernährung kann Kindern mit ADHS helfen</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 09:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hessel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Hyperaktivität - ADS/ ADHS]]></category>

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		<category><![CDATA[Aufmerksamkeits-Hyperaktivitäts-Störung]]></category>

		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

		<category><![CDATA[Hyperaktivität]]></category>

		<category><![CDATA[Nahrungsmittelallergie]]></category>

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		<description><![CDATA[London (dapd). Eine spezielle hypoallergene Ernährung könnte die Symptome der Aufmerksamkeits-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) zumindest bei einigen betroffenen Kindern verringern. Zu diesem Ergebnis kommt ein niederländisches Forscherteam nach einer Studie mit 100 Freiwilligen. Darin hatten die Wissenschaftler vier bis acht Jahre alten [&#8230;]<br /><a href="http://www.medivere.de/blog/veranderte-ernahrung-kann-kindern-mit-adhs-helfen">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>London (dapd). Eine spezielle hypoallergene Ernährung könnte die Symptome der Aufmerksamkeits-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) zumindest bei einigen betroffenen Kindern verringern. Zu diesem Ergebnis kommt ein niederländisches Forscherteam nach einer Studie mit 100 Freiwilligen. Darin hatten die Wissenschaftler vier bis acht Jahre alten ADHS-Kindern fünf Wochen lang nur Nahrungsmittel gegeben, die wenig Allergene enthalten. Dabei stellten sie fest, dass sich dies positiv auf die Aufmerksamkeit und das Verhalten der Kleinen auswirkte. Die spezielle Diät sollte daher Teil der Behandlung aller Kinder mit ADHS sein, empfehlen die Forscher um Jan Buitelaar von der Radboud-Universität in Nijmegen in der Fachzeitschrift «The Lancet» (Band 377, S. 494).</p>
<p>Zwtl: Nahrungsmittelallergie im Verdacht<br />
Die Aufmerksamkeits-Hyperaktivitäts-Störung tritt bei etwa fünf Prozent aller Kinder auf. Sie ist durch ausgeprägte Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und impulsives Verhalten gekennzeichnet. Bisher wird die Störung meist mit Verhaltensübungen, Medikamenten und einem Training der Eltern behandelt. Allerdings gab es bereits in der Vergangenheit erste Hinweise darauf, dass auch allergieauslösende Stoffe in der Nahrung Einfluss auf die Symptome haben könnten.</p>
<p>Buitelaar und sein Team untersuchten dies nun erstmals gezielt. Die Untersuchungsgruppe bestand aus 50 Kindern mit ADHS im Alter von vier bis acht Jahren, die fünf Wochen lang nur wenig allergene Nahrungsmittel erhielten. Die Basis dieser sogenannten Eliminationsdiät bildeten Reis, Gemüse, Fleisch und Wasser, die dann individuell mit anderen Nahrungsmitteln wie Kartoffeln, Obst oder Weizenprodukten ergänzt wurden. Als Kontrollgruppe dienten 50 Gleichaltrige, die sich für denselben Zeitraum an einen Ernährungsplan mit allgemeinen Tipps zu gesundem Essen halten sollten.</p>
<p>Zwtl: Erweiterung des Speiseplans lässt Symptome zurückkehren<br />
Im zweiten Teil der Studie untersuchten die Wissenschaftler, ob bestimmte Nahrungsmittel zu einer Rückkehr der Symptome führten. Dafür erhielten diejenigen, die auf die Diät positiv reagiert hatten, zusätzlich zur bisherigen Ernährung weitere Lebensmittel - und zwar solche, die in einem Vortest bei den Kindern eine messbare Veränderung des IgG-Spiegels im Blut verursacht hatten. IgGs sind Antiköper, die das Immunsystem bei Nahrungsmittelallergien verstärkt produziert.</p>
<p>Die Auswertung ergab, dass die Eliminationsdiät bei 32 der 41 Kinder, die die Diät durchgehalten hatten, zu einem signifikanten Rückgang der ADHS-Symptome führte. Die Konfrontation mit bestimmten Nahrungsmitteln in der zweiten Untersuchungsphase führte bei 19 der 30 getesteten und damit bei 63 Prozent zu einer Rückkehr der Symptome. Ein direkter Zusammenhang zwischen den IgG-Spiegeln und der Reaktion auf die Nahrungsmittel ließ sich allerdings nicht feststellen - die IgG-Menge eigne sich also entgegen der allgemeinen Annahme nicht dazu, potenziell problematische Nahrungsmittel zu identifizieren, sagen die Forscher.</p>
<p>«Die Teilnehmer unserer Untersuchung sind repräsentativ für alle Kinder mit ADHS», ist Buitelaar überzeugt. Das spreche dafür, dass eine spezielle Ernährung bei allen Kindern mit ADHS Teil des Behandlungsplans werden sollte. Allerdings sollte eine solche Ernährung streng überwacht werden, damit die Kinder keinen Mangel an bestimmten Nährstoffen erleiden, schreibt Jaswinder Kaur Ghuman von der Universität von Arizona in Tucson (USA) in einem begleitenden Kommentar. «Die Eliminationsdiät sollte maximal zwei Wochen lang gegeben werden. Wenn sie einen Nutzen zeigt, können nach und nach einzelne Lebensmittel wieder hinzugefügt werden, um problematische Lebensmittel zu identifizieren und die Ernährung gleichzeitig wieder vielfältiger zu machen.»</p>
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		<title>Buchtipp: «Burn-out»</title>
		<link>http://www.medivere.de/blog/buchtipp-%c2%abburn-out%c2%bb</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 08:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hessel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Burnout-Syndrom]]></category>

		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>

		<category><![CDATA[Burn-out-Syndrom]]></category>

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		<description><![CDATA[München (dapd). Burn-out-Syndrom - der Begriff ist in vieler Munde. Doch der teils leichtfertige Umgang mit dem Krankheitsbild führt dazu, dass dieses schwerwiegende gesundheitliche Problem oft nicht ernst genommen wird. In seinem Ratgeber «Burn-out. Wenn die Maske zerbricht. Wie man [&#8230;]<br /><a href="http://www.medivere.de/blog/buchtipp-%c2%abburn-out%c2%bb">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>München (dapd). Burn-out-Syndrom - der Begriff ist in vieler Munde. Doch der teils leichtfertige Umgang mit dem Krankheitsbild führt dazu, dass dieses schwerwiegende gesundheitliche Problem oft nicht ernst genommen wird. In seinem Ratgeber «Burn-out. Wenn die Maske zerbricht. Wie man Überbelastungen erkennt und neue Wege geht» stellt Manfred Nelting darum zunächst klar, welche Symptome zusammenkommen müssen, damit von einem Burn-out-Syndrom gesprochen werden kann.</p>
<p>Der Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Allgemeinmedizin und Homöopathie erläutert ausführlich, wie Menschen in die Abwärtsspirale hineingeraten, die im schlimmsten Fall sogar in einem Selbstmord oder einem Herzinfarkt enden kann. Dabei spricht er den Leser häufig direkt an und betont immer wieder, dass die Erkenntnis, sich an einem privaten oder beruflichen Projekt übernommen zu haben, keineswegs ein Versagen darstellt, sondern den ersten Schritt zu einem besseren Leben.</p>
<p>Nelting erläutert gut verständlich die Schutzmechanismen, mit denen sich Betroffene um diese Erkenntnis und die damit verbundenen Entscheidungen herumzumogeln versuchen. Kein Wunder, haben sie doch meist viel Herzblut oder Geld in ein Projekt investiert, das sich gut anließ, bevor es sich zum Krafträuber entwickelte. Neben den typischen Denkmustern nennt er auch die körperlichen Symptome, die im Laufe eines beginnenden Burn-outs entstehen.</p>
<p>Schließlich wendet er sich dem Ausstieg aus der Lebenskrise zu - in Eigenregie für diejenigen, die noch genügend Kräfte übrig haben, oder aber in Begleitung durch Mediziner und Therapeuten und notfalls in einer Klinik. Auch hier erläutert er die wichtigsten Punkte, die es zu beachten gilt, damit der Ausstieg nicht als weiterer Stressfaktor empfunden wird. Die letzten Kapitel widmet er der Burn-out-Vorbeugung - nicht nur deshalb ist der Ratgeber auch für (noch) nicht Betroffene empfehlenswert.</p>
<p>Manfred Nelting: «Burn-out. Wenn die Maske zerbricht. Wie man Überbelastungen erkennt und neue Wege geht», Mosaik bei Goldmann, 2010, 19,99 Euro, ISBN: 978-3442391936</p>
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		<title>Tumorstoffwechsel live im Blick - Neue Beobachtungsmethode verheißt Verbesserungen in der Krebstherapie</title>
		<link>http://www.medivere.de/blog/tumorstoffwechsel-live-im-blick-neue-beobachtungsmethode-verheist-verbesserungen-in-der-krebstherapie</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 14:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hessel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Krebs]]></category>

		<category><![CDATA[Krebstherapie]]></category>

		<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>

		<category><![CDATA[Tumor]]></category>

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		<description><![CDATA[Oak Brook (dapd). Wie schnell wächst ein Tumor, wie aggressiv muss er bekämpft werden und hilft die gewählte Therapie wirklich? Eine neue Methode zur Tumorüberwachung verspricht rasche und zuverlässige Antworten auf diese für Krebspatienten überlebenswichtigen Fragen. Das Verfahren, das von [&#8230;]<br /><a href="http://www.medivere.de/blog/tumorstoffwechsel-live-im-blick-neue-beobachtungsmethode-verheist-verbesserungen-in-der-krebstherapie">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oak Brook (dapd). Wie schnell wächst ein Tumor, wie aggressiv muss er bekämpft werden und hilft die gewählte Therapie wirklich? Eine neue Methode zur Tumorüberwachung verspricht rasche und zuverlässige Antworten auf diese für Krebspatienten überlebenswichtigen Fragen. Das Verfahren, das von einem Forscherteam um Sarah Nelson von der University of California in San Francisco entwickelt wurde, ermöglicht es, den Stoffwechsel eines Tumors live am Bildschirm zu verfolgen, während der Patient in einem Magnetresonanztomographen liegt. Die Geschwindigkeit, mit der die Wucherung Nährstoffe umwandelt, lässt wiederum recht genaue Rückschlüsse auf seine Aggressivität zu. Auch die Frage, ob bestimmte Medikamente tatsächlich anschlagen, lässt sich durch einen Blick auf den Bildschirm beantworten, noch lange bevor äußerliche Anzeichen wie etwa ein Schrumpfen des Tumors zu beobachten sind. Nach zahlreichen Tierversuchen wurde das neue Verfahren nun erstmals auch in einer Studie mit vier Freiwilligen mit Prostatakrebs erfolgreich getestet, wie die Radiologische Gesellschaft von Nordamerika berichtet.</p>
<p>Die richtige Therapie für einen Krebspatienten zu finden, gestaltet sich oft schwierig, da viele verschiedene Faktoren berücksichtigt werden müssen. Die behandelnden Ärzte wägen unter anderem aufgrund der Größe des Tumors und seiner Wachstumsgeschwindigkeit ab, wie aggressiv sie gegen das Geschwür vorgehen und welche Wirkstoffe dabei zum Einsatz kommen. Für den Patienten bedeutet die Suche nicht nur Monate der Ungewissheit, er muss häufig auch starke Nebenwirkungen in Kauf nehmen - um nach einigen leidvollen Wochen möglicherweise festzustellen, dass der Tumor doch nicht auf die Behandlung angesprochen hat.</p>
<p>Sowohl Nelson und ihr Team als auch andere Forscher hatten in Tierversuchen bereits klare Hinweise darauf gefunden, dass die Menge des im Tumor produzierten Milchsäuresalzes Laktat Rückschlüsse auf dessen Aggressivität zulässt. Ausgehend von dieser Beobachtung entwickelten sie nun das neue Bildgebungsverfahren. Die Grundlage bildet das Salz Pyruvat, ein Zwischenprodukt der Zuckerverbrennung, das vom Tumor in Laktat umgewandelt wird. Die Wissenschaftler erhöhten die Sichtbarkeit der beiden Substanzen um den Faktor 50.000, indem sie das Pyruvat in einem starken magnetischen Feld bei -272 Grad Celsius polarisierten, dann schlagartig auf Körpertemperatur erwärmten und den Patienten injizierten. Wurden die Patienten anschließend sofort mit einem Magnetresonanztomographen untersucht, waren die genauen Umrisse des Tumors sowie seine Stoffwechselaktivität aufgrund der einige Minuten anhaltenden Polarisierung des Pyruvats deutlich sichtbar.</p>
<p>In Tierversuchen konnten die Forscher anhand der neuen Technik bereits den Erfolg verschiedener Therapien überprüfen, indem sie die Ergebnisse des neuen Verfahrens durch anschließende Laboruntersuchungen von Tumormaterial verifizierten. Als nächstes wollen sie ihre Ergebnisse durch den Vergleich mit Untersuchungen operativ entfernter Tumoren auf ein noch solideres Fundament stellen. Zudem soll die Studie auf Patienten mit Hirntumoren ausgedehnt werden. «Das ist ein Meilenstein, der die klinische Behandlung von Prostatakrebs und vielen anderen Tumoren dramatisch ändern könnte», ist sich Studienleiterin Nelson sicher.</p>
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		<title>Buchtipp: «Das Leber-Buch»</title>
		<link>http://www.medivere.de/blog/buchtipp-%c2%abdas-leber-buch%c2%bb</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 07:22:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hessel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Leber]]></category>

		<category><![CDATA[Leberkranke]]></category>

		<category><![CDATA[Leberkrankheiten]]></category>

		<category><![CDATA[Leberschäden]]></category>

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		<description><![CDATA[Hannover (dapd). Ein Ratgeber, der bereits auf den Umschlagseiten die wichtigsten inhaltlichen Informationen leicht verständlich zusammenfasst, ist eine Rarität. «Das Leber-Buch» ist aber nicht nur in dieser Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung: Herausgegeben von der Deutschen Leberstiftung, gelingt es dem Buch, dem [&#8230;]<br /><a href="http://www.medivere.de/blog/buchtipp-%c2%abdas-leber-buch%c2%bb">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hannover (dapd). Ein Ratgeber, der bereits auf den Umschlagseiten die wichtigsten inhaltlichen Informationen leicht verständlich zusammenfasst, ist eine Rarität. «Das Leber-Buch» ist aber nicht nur in dieser Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung: Herausgegeben von der Deutschen Leberstiftung, gelingt es dem Buch, dem Leser ein trockenes und eigentlich ernstes Thema auf geradezu unterhaltsame Weise nahezubringen. Fünf Millionen Leberkranke gibt es allein in Deutschland - und das sind keineswegs nur Alkoholiker, wie die meisten Menschen irrtümlich glauben. Deswegen räumt der Ratgeber zunächst mit derlei Vorurteilen auf.</p>
<p>Die verschiedenen Autoren, darunter viele Leberspezialisten, erläutern, welche Funktion die meist wenig beachtete Leber im Körper hat und was für Folgen es haben kann, wenn sie durch Viruserkrankungen wie Hepatitis, durch eine zu fettreiche Ernährung oder eben auch durch Alkoholmissbrauch Schaden nimmt. Zahlreiche Fotos und Zeichnungen, vor allem aber ausgesprochen nett anzusehende Comics verdeutlichen die Abläufe und fassen die wichtigsten Aussagen in eingängiger Weise zusammen.</p>
<p>«Wie halte ich meine Leber gesund? Neue Therapien und Stand der Forschung. Die Leber von A bis Z» lautet der Untertitel des Buches und darum steht der Praxisbezug an oberster Stelle: Die Folgekapitel beantworten, wo und durch welche Verfahren der Leser testen lassen kann, ob seine Leber in Gefahr ist, wie er sie schützen kann und welche Therapiemöglichkeiten es gibt, wenn bereits Leberschäden aufgetreten sind. Die richtige Ernährung bei den verschiedenen Leberkrankheiten wird ebenso ausführlich erläutert wie das Thema Lebertransplantation als letzte Chance, wenn bereits eine fortgeschrittene Leberzirrhose vorliegt. Zwei Fallbeispiele, ein Ausblick in die Zukunft der Leberforschung und eine Zusammenfassung der 50 häufigsten Fragen zu Lebererkrankungen runden das Buch ab.<br />
Deutsche Leberstiftung (Hrsg.): «Das Leber-Buch. Wie halte ich meine Leber gesund? Neue Therapien und Stand der Forschung. Die Leber von A bis Z», Schlütersche, 2010, 14,95 Euro, ISBN: 978-3899935882</p>
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		<title>Heilende Wurmkur: Parasiten erhöhen Schleimproduktion und wirken so chronischen Darmentzündungen entgegen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 07:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hessel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Blähungen]]></category>

		<category><![CDATA[Colitis ulcerosa]]></category>

		<category><![CDATA[Darmflora]]></category>

		<category><![CDATA[Morbus Crohn]]></category>

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		<category><![CDATA[Darmgesundheit]]></category>

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		<category><![CDATA[Wurmkur]]></category>

		<category><![CDATA[Wurmtherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Washington (dapd). Forscher haben entdeckt, warum das gezielte Ansiedeln von Würmern im Darm chronische Darmentzündungen lindern kann: Die Parasiten erhöhen die Schleimproduktion und regen die Bildung von Eiweißen an, die die entzündeten Schleimhäute abheilen lassen. Das schließen die Wissenschaftler aus [&#8230;]<br /><a href="http://www.medivere.de/blog/heilende-wurmkur-parasiten-erhohen-schleimproduktion-und-wirken-so-chronischen-darmentzundungen-entgegen">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Washington (dapd). Forscher haben entdeckt, warum das gezielte Ansiedeln von Würmern im Darm chronische Darmentzündungen lindern kann: Die Parasiten erhöhen die Schleimproduktion und regen die Bildung von Eiweißen an, die die entzündeten Schleimhäute abheilen lassen. Das schließen die Wissenschaftler aus Untersuchungen an einem Patienten mit der chronischen Darmentzündung Colitis ulcerosa. Sie hatten dazu Gewebeproben vor und nach der erfolgreichen Behandlung mit dem Peitschenwurm Trichuris trichiura verglichen. Bereits zuvor war der positive Effekt einer Wurmtherapie in Tierversuchen und kleineren klinischen Studien belegt worden - der Wirkmechanismus dahinter war allerdings bisher unklar. Das Team um P&#8217;ng Loke von der New York University präsentiert seine Ergebnisse im Fachmagazin «Science Translational Medicine» (Bd. 2, Artikel 60ra88).</p>
<p>Der Verdacht, dass Wurminfektionen einen Einfluss auf die Darmgesundheit haben könnten, drängt sich den Forschern zufolge schon bei einem Blick auf die weltweite Verbreitung der Colitis ulcerosa auf: In Nordamerika und Europa ist die Darmentzündung häufig, die Zahl der Wurminfektionen dagegen gering. In vielen Ländern Asiens, Afrikas oder auch Südamerikas ist es dagegen genau umgekehrt. Das brachte Wissenschaftler auf die Idee, die Darmparasiten gezielt bei der Behandlung der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung einzusetzen. Mittlerweile hat sich der positive Aspekt dieser Therapie in mehreren Studien bestätigt: Die Wurminfektion kann den Darm offenbar vor Entzündungen schützen und ist demnach nicht nur für die Behandlung von Colitis ulcerosa, sondern auch für die von Morbus Crohn geeignet, einer weiteren chronischen Darmentzündung.</p>
<p>Den Wirkmechanismus hinter dem Erfolg konnten die Forscher nun an einem Colitis-ulcerosa-Patienten zeigen, bei dem sich der Zustand des Darms durch die Wurmtherapie erheblich verbessert hat. Die Analyse von Gewebeproben vor und nach der Therapie zeigte eine veränderte Aktivität bestimmter Immunzellen in den<br />
Darmschleimhäuten: Während eines Krankheitsschubes fanden die Forscher mehr Immunzellen, die Interleukin-17 bilden - ein Eiweiß, das Entzündungsprozesse auslöst. Nach der erfolgreichen Wurmkur fanden sich dagegen verstärkt Immunzellen, die Interleukin-22 produzieren, das als entzündungshemmend gilt. Außerdem waren den Forschern zufolge auch bestimmte Gene im von den Würmern besiedelten Gewebe besonders aktiv, die eine Rolle bei der Schleimproduktion spielen.</p>
<p>Die Wurmtherapie sei allerdings noch in der Erprobungsphase, sagen die Wissenschaftler. Bei manchen Menschen führe die Behandlung selbst zu Schäden an der Darmschleimhaut. Momentan werden jedoch Versuche mit speziellen Wurmarten durchgeführt, die natürlicherweise Schweine befallen. Diese Parasiten lösen kaum Nebenwirkungen aus und wirken laut ersten Studienergebnissen dennoch. Mit den neuen Informationen zur Rolle der Interleukine im Rahmen der Erkrankung könnten allerdings auch alternative Therapieformen entwickelt werden, die auf andere Weise in dieses System der Entzündungsbildung eingreifen, sagen die Wissenschaftler.</p>
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		<title>Spazierengehen bremst die Entwicklung von Alzheimer</title>
		<link>http://www.medivere.de/blog/spazierengehen-bremst-die-entwicklung-von-alzheimer</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 07:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hessel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Alzheimer Erkrankung]]></category>

		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>

		<category><![CDATA[Erinnerungsfähigkeit]]></category>

		<category><![CDATA[Gehirnvolumen]]></category>

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		<category><![CDATA[Zentralnervensystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Regelmäßige Spaziergänge beugen Alzheimer vor und können auch das Fortschreiten einer bereits vorhandenen Erkrankung verlangsamen. Diese positive Auswirkung leichter körperlicher Aktivität haben US-Wissenschaftler jetzt mit Hilfe einer Studie belegt. Demnach führen bereits acht Kilometer langsames Gehen pro Woche dazu, dass [&#8230;]<br /><a href="http://www.medivere.de/blog/spazierengehen-bremst-die-entwicklung-von-alzheimer">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Regelmäßige Spaziergänge beugen Alzheimer vor und können auch das Fortschreiten einer bereits vorhandenen Erkrankung verlangsamen. Diese positive Auswirkung leichter körperlicher Aktivität haben US-Wissenschaftler jetzt mit Hilfe einer Studie belegt. Demnach führen bereits acht Kilometer langsames Gehen pro Woche dazu, dass das Gehirnvolumen und damit die Erinnerungsfähigkeit länger erhalten bleiben. An der Langzeitstudie der Mediziner um Cyrus Raji von der University of Pittsburgh in Pennsylvania nahmen 426 Freiwillige mit einem Durchschnittsalter von 79 Jahren teil. Im Fokus stand der Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und geistigen Fähigkeiten. Da es bisher kein Heilmittel gegen Alzheimer gibt, sind die neuen Erkenntnisse nach Einschätzung der Forscher ein wichtiger Ansatz, um der Krankheit vorzubeugen beziehungsweise ihr Fortschreiten aufzuhalten. Ihre Ergebnisse präsentierten die Forscher auf dem Jahrestreffen der Radiologischen Gesellschaft Nordamerikas in Chicago.</p>
<p>Alzheimer ist eine Erkrankung des Zentralnervensystems, infolge derer die kognitive Leistungsfähigkeit zunehmend zurückgeht. Besonders häufig und stark ist dabei das Erinnerungsvermögen betroffen. Die Ursachen sind bislang nicht vollständig erforscht, bei der erblichen Form der Krankheit spielen jedoch verschiedene bekannte Genmutationen eine Rolle. Wenn die Gedächtnisleistung eines Menschen im Vergleich zu gesunden Menschen bereits deutlich nachlässt, die Schäden jedoch noch nicht so stark sind wie bei Alzheimer, sprechen Mediziner von leichter kognitiver Beeinträchtigung (LKB).</p>
<p>Unter den 426 Teilnehmern der Studie befanden sich 299 gesunde Erwachsene und 127 Menschen mit LKB oder Alzheimer. Zunächst stellten die Wissenschaftler fest, wie viele Kilometer die Versuchsteilnehmer pro Woche zu Fuß zurücklegten. Nach zehn Jahren untersuchten die Wissenschaftler mit Hilfe eines Magnetresonanztomographen das Gehirn der Teilnehmer auf Veränderungen, vor allem in Hinblick auf das Gehirnvolumen. «Das Volumen ist ein Vitalitätsmerkmal des Gehirns», erklärte Raji. «Wenn es sich verringert, bedeutet das, dass Gehirnzellen abgestorben sind. Ist es hingegen unverändert, so bleibt auch die Gesundheit des Gehirns erhalten.»</p>
<p>Über einen Zeitraum von fünf Jahren stellten die Wissenschaftler den geistigen Zustand der Versuchspersonen zudem mit dem sogenannten Mini-Mental-Status-Test fest, dem Standardtest zur Erkennung von Alzheimer- und Demenzerkrankungen. Dabei werden die geistigen Fähigkeiten der Teilnehmer getestet, beispielsweise in den Bereichen Lesen, Schreiben und Rechnen sowie in Bezug auf die Sprache und das Erinnerungsvermögen.</p>
<p>Anschließend verglichen die Forscher die Ergebnisse der Untersuchungen mit dem Ausmaß der körperlichen Aktivität - wobei mögliche Störfaktoren wie Alter, Geschlecht, Körperfett oder Kopfumfang herausgerechnet wurden. Ergebnis: Eine höhere körperliche Aktivität ging mit einem größeren Hirnvolumen einher. Das Fazit der<br />
Forscher: Kognitiv beeinträchtigte Menschen müssen lediglich acht Kilometer pro Woche spazieren gehen, um die Abnahme des Gehirnvolumens möglichst lange herauszuzögern. Gesunde Menschen benötigen 9,7 Kilometer, um das Risiko einer sinkenden Gedächtnisleistung deutlich zu verringern. «Spazierengehen ist kein Heilmittel gegen Alzheimer, aber es kann den Widerstand des Gehirns gegen eine Erkrankung stärken», folgert Cyrus Raji.</p>
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		<title>Die Enzympotenzierte Desensibilisierung – EPD – ein Fortschritt in der Therapie allergischer Erkrankungen</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 13:49:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hannah</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>

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		<category><![CDATA[potenziert]]></category>

		<category><![CDATA[therapie]]></category>

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		<description><![CDATA[15. Januar 2008
Umweltmedizin und Allergie - ein anderer Blick auf allergische Symptome!
Die Umweltmedizin ist ein relativ neues Fach im Bereich der wissenschaftlichen Medizin. In  umweltmedizinischen Praxen finden sich hauptsächlich Patienten ein, die das Gefühl haben, ihre Erkrankungen könnten durch [&#8230;]<br /><a href="http://www.medivere.de/blog/enzympotenzierte-desensibilisierung-therapie-allergie">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>15. Januar 2008<br />
<strong>Umweltmedizin und Allergie - ein anderer Blick auf allergische Symptome!</strong></p>
<p>Die Umweltmedizin ist ein relativ neues Fach im Bereich der wissenschaftlichen Medizin. In  umweltmedizinischen Praxen finden sich hauptsächlich Patienten ein, die das Gefühl haben, ihre Erkrankungen könnten durch Einflüsse von außen in irgendeiner Form beeinflusst wer­den. Hier spielt vor allem die Wohnumgebung wie aber auch der Arbeitsplatz mit all seinen Einflüssen eine große Rolle. Gleichzeitig wird auch über Veränderungen des Befindens im Rahmen der Ernährung, der Exposition mit Duftstoffen, Lösungsmitteln. etc. berichtet. Viele dieser Patienten meinen, sie seinen „allergisch“, jedoch hätten entsprechende Allergietests bei allergologisch arbeitenden Ärzten keinerlei diesbezügliche Ergebnisse erbracht. Bei eini­gen Patienten sei nur eine bekannte Hausstaubmilbenallergie oder Pollenallergie durch die üblichen Haut- oder Expositionstests nachgewiesen worden. Beinahe täglich begegnet der Umweltmediziner dem Problem, dass Patienten sich als „allergisch“ auf diese und jenes betrachten, ohne aber diese Reaktion als klassische immu­nologische Allergiereaktion aus Sicht des schulmedizinischen Allergologen nachweisen zu können.<strong><br />
Welche Symptome werden berichtet?</strong> Häufig geben diese Patienten an, in bestimmten Umgebungen, wie Kaufhäusern, Möbelge­schäften, Baumärkten, etc, unter Konzentrationsstörungen, Benommenheit, Kopf­schmerzen, Juckreiz, Muskelschmerzen, Muskelschwäche, Herzklopfen, Schweißaus­brüchen oder Panikattacken zu leiden, die nach Beendigung der Exposition innerhalb von Stunden bis Tagen verschwinden.</p>
<p><strong>In dieser Patientengruppe befinden sich auch viele Menschen, die auf bestimmte Nahrungs­mittel mit unterschiedlichen Symptomen, wie Blähungen, Völlegefühl, Durchfällen, Darmkrämpfen, Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Depressionen, Infektneigung und anderen reagieren. Auch hier hätten die üblichen Allergietests versagt, die Ärzte seien der Meinung, es läge keine Allergie vor.</strong></p>
<p>Eine andere Gruppe hat Probleme mit Stoffen wie Parfum, Rauch, Heizungs- und Verkehrs­abgasen, sowie Lösungsmitteln aus Lacken etc. Hier wird sehr häufig als Symptom Kopfschmerz, Halsschmerz, Benommenheit, Augenbrennen, Asthma bronchiale, Husten­reiz, Konzentrationsstörungen und Panikattacken angegeben.<br />
Schaut man nun auf die Patienten, die unter <strong>klassischen Allergien</strong> leiden, wie Asthma bron­chiale, allergischer Rhinokonjunktivitis (Heuschnupfen), Urtikaria (Nesselsucht), Angioödem oder Neurodermitis, so zeigt sich bei genauem Nachfragen, dass diese klassisch allergischen Patienten sehr häufig auch unter Symptomen einer Hypersensitivität, wie oben geschildert, leiden. Die am häufigsten genannten Zusatzsymptome sind:</p>
<ul>
<li> ein chronischer Reizdarm mit Blähungen und Völlegefühl</li>
<li> Durchfälle, Afterjuckreiz</li>
<li> Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Benommenheit</li>
<li> Kopfschmerzen, Migräne</li>
<li> Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen</li>
<li> Wassereinlagerungen</li>
</ul>
<p>aber auch psychische Symptome wie: Depressionen oder Panikattacken unklarer Auslösung.<br />
Viele dieser Symptome werden im Rahmen des Alterungsprozesses als normal angesehen, nachdem sie, wie z.B. die Verdauungsbeschwerden häufig über viele Jahre bestehen und fachärztliche Untersuchungen ohne Befund absolviert wurden. Speziell herabgesetzte körperliche Leistung, Müdigkeit, Gedächtnisstörungen, Konzentrationstörungen werden als altersbedingt in­terpretiert.</p>
<p>Das häufigste Beispiel eine Hypersensitivität ist die Nahrungsmittelintoleranz. Ein Drittel aller Deutschen glaubt auf irgendwelche Nahrungsmittel empfindlich oder ungewöhnlich zu reagieren. Die konventionelle Medizin gibt die Zahl von durch Nahrungsmittelallergien Betroffenen mit unter 3 % der Bevölkerung an. Umweltmediziner vermuten jedoch, dass jeder fünfte der europäischen Bevölkerung von einer Nahrungsmittelhypersensitivität betroffen ist. Häufig tritt diese auch ohne jegliche Zeichen einer klassischen allergischen Erkrankung auf. Auch das Asthma bronchiale wird häufig von einer Nahrungsmittelhypersensitivität unterhalten. Dieses wird als nicht allergisches, intrinsisches Asthma bronchiale bezeichnet. Zusätzlich spielen hier häufig Reaktionen auf Rauch, Parfum, Lösungsmittel. Abgase etc. eine Rolle.</p>
<p>Ein sehr häufiges Beispiel einer Kombination aus klassischer Allergie und Hypersensitivität ist das atopische Ekzem oder Neurodermitits. Sehr häufig lassen sich z.B. neben einer in klassischen Allergietests gefundenen Hausstaubmilbenallergie, Hypersensitivitätsreaktionen nachweisen. Diese Patienten profitieren z.B. häufig von einer hyporallergenen Diät. Viele wissen, dass sie auf Weizen, Milch, Ei, etc. verzichten müssen, um ihren Zustand nicht zu verschlechtern.</p>
<p><strong>Zusammenfassend sei gesagt, dass “Allergie” verstanden im Sinne des Volksmundes, ein sehr viel breiteres Phänomen ist, als die konventionelle Medizin anerkennt. Die Enzympotenzierte Desensibilisierung  - EPD ist durch ihre breites Wirkspektrum hierbei ein extrem hilfreicher Therapieansatz zur Lösung dieses komplexen Problems.</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Diabetes-Medikament könnte zum Wirkstoff gegen Alzheimer avancieren</title>
		<link>http://www.medivere.de/blog/diabetes-medikament-konnte-zum-wirkstoff-gegen-alzheimer-avancieren</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 12:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hessel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Alzheimer Erkrankung]]></category>

		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>

		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>

		<category><![CDATA[Demenz]]></category>

		<category><![CDATA[Metformin]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin (dapd). Das Diabetes-Medikament Metformin könnte auch bei der Demenzerkrankung Alzheimer wirken: Das lassen Laboruntersuchungen deutscher Forscher vermuten. Der Wirkstoff, der seit Jahren zur Behandlung von Typ-II-Diabetes eingesetzt wird, beeinflusst demnach einen der wichtigsten molekularen Mechanismen bei der Entstehung von [&#8230;]<br /><a href="http://www.medivere.de/blog/diabetes-medikament-konnte-zum-wirkstoff-gegen-alzheimer-avancieren">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (dapd). Das Diabetes-Medikament Metformin könnte auch bei der Demenzerkrankung Alzheimer wirken: Das lassen Laboruntersuchungen deutscher Forscher vermuten. Der Wirkstoff, der seit Jahren zur Behandlung von Typ-II-Diabetes eingesetzt wird, beeinflusst demnach einen der wichtigsten molekularen Mechanismen bei der Entstehung von Alzheimer: Er aktiviert in Nervenzellen ein Enzym, das den Zelltod verhindert und die Zellen schützt. Jetzt planen die Forscher, den Wirkstoff im Tiermodell zu testen, und hoffen, in wenigen Jahren mit klinischen Studien beginnen zu können. Das Team um Susann Schweiger vom Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin berichtet über die Studienergebnisse im Fachmagazin «PNAS» (doi:10.1073/pnas.0912793107).</p>
<p>Die Alzheimer-Krankheit ist weltweit eine der häufigsten Ursachen für Demenz. Betroffen sind meist ältere Menschen: Bei den über 90-jährigen erreicht die Wahrscheinlichkeit für eine Erkrankung etwa 50 Prozent. Bisher sind die Ursachen des fortschreitenden Zelltodes im Gehirn nicht vollständig geklärt. Doch schon lange ist bekannt, dass der Zuckerstoffwechsel eine wichtige Rolle dabei spielt. Es hat sich auch gezeigt, dass Typ-II-Diabetiker ein deutlich höheres Risiko haben, an Alzheimer zu erkranken, als Nicht-Diabetes-Patienten. Das brachte Studienleiterin Schweiger auf die Idee, dass Metformin ein mögliches Mittel gegen Alzheimer sein könnte.</p>
<p>Durch Laborexperimente an Nervenzellen wollten die Forscher nun herausfinden, wie Metformin auf Molekülebene die Alzheimer-Krankheit beeinflusst. Ergebnis: Das Medikament aktivierte im Gehirn von Alzheimer-Erkrankten ein bestimmtes Enzym, das sowohl bei Patienten mit Typ-II-Diabetes als auch bei gesunden Personen den Tod der Zellen verhindern kann und die Hirnzellen schützt.</p>
<p>Ob die Ergebnisse der Studie auf den ganzen Organismus übertragen werden können, wollen die Forscher künftig herausfinden. Doch sie sind optimistisch: Wenn Alzheimer-Patienten in einem Frühstadium der Erkrankung mit Metformin behandelt werden, könnte das eine vorbeugende und therapeutische Wirkung haben, so ihre Hoffnung. Die Forscher planen, das Medikament zunächst in zwei unterschiedlichen Tiermodellen zu testen. Dann hoffen sie, innerhalb der nächsten zwei bis fünf Jahre eine klinische Studie starten zu können.</p>
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